TOFI steht für „Thin Outside, Fat Inside": außen schlank, innen vergleichsweise viel Fett. Gemeint sind Menschen mit normalem BMI, die trotzdem viel viszerales Fett im Bauchraum und an den Organen tragen. Der BMI kann das nicht abbilden, weil er nur Gewicht und Körpergröße ins Verhältnis setzt. Für die Ernährungsberatung heißt das: Taillenumfang, Muskelmasse, Fettverteilung und Laborwerte sagen mehr über die Stoffwechselgesundheit aus als die Zahl auf der Waage.
Konjaknudeln, auch Shirataki-Nudeln, bestehen fast nur aus Wasser und dem löslichen Ballaststoff Glucomannan. Sie liefern kaum Energie, kaum verwertbare Kohlenhydrate, kaum Protein und keine relevanten Mikronährstoffe. Für Glucomannan gibt es zwar einen zugelassenen EU-Health-Claim zum Gewichtsverlust, er gilt aber für ein Protokoll, das ein Teller Nudeln nicht erfüllt. Dieser Artikel zeigt dir, was tatsächlich untersucht wurde, wo die Verträglichkeit ihre Grenzen hat und welche Fragen du stellst, wenn eine Klientin umsteigen will.
Beratungskompetenz ist die Fähigkeit, dein Fachwissen so in ein Gespräch zu bringen, dass Menschen ins Handeln kommen. Die meisten Ernährungsberatungen scheitern am Gespräch, nicht am Wissen: zu viele Empfehlungen, kein klarer Auftrag, keine sichtbare Expertise. Dieser Artikel zeigt dir, warum kluge Ratschläge im Alltag deiner Klient:innen verpuffen, wie du komplexes Wissen einfach machst, und wie du ein Gespräch so hältst, dass am Ende eine Zusammenarbeit steht.
Du gehst in einen Raum und weißt plötzlich nicht mehr, was du dort eigentlich wolltest. Ein Name, den du seit Jahren kennst, liegt dir auf der Zunge und will trotzdem nicht heraus. Du liest eine Seite und merkst am Ende, dass du kaum etwas davon aufgenommen hast. Viele Frauen erleben genau solche Momente rund um die Wechseljahre. Und irgendwann kommt die Frage: Ist das jetzt einfach das Alter?
Als ich Dr. Lisa Mosconis erstes Buch Das weibliche Gehirn gelesen habe, hat mich vor allem eine Frage beschäftigt: Was können Frauen selbst für ihre langfristige Gehirngesundheit tun? Schon damals fand ich spannend, wie selbstverständlich Mosconi Gehirnforschung mit Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress...
Heute möchte ich dir von Romana erzählen.
Romana ist Qi-Gong-Trainerin und ist immer voll Herz und Engagement für ihre Kunden da!
So wie DU!
Romana gab und gab und gab ...
... und trotz ihrer zahlreichen wertvollen Empfehlungen und Bemühungen scheiterte sie immer wieder. Die Kassa füllte sich einfach nicht.
Was sie auch immer "lieferte" ...
Ernährungstipps, neue Rezepte, kleine oder große tägliche Qigong-Routinen, Atemübungen, ... es wurde ... ja sagen wir es mal so: Es wurde mehr oder weniger ignoriert.
"Liebe Claudia,
.. ich entwickelte ein "Liefersyndrom", das mich zunehmend belastete. Du hast mit deiner Expertise und deinem einfühlsamen Ansatz einen wahrhaftigen Wendepunkt für mich geschaffen...
Viele Menschen wissen genau, was ihnen guttun würde. Sie möchten gesünder essen, sich mehr bewegen, Gewicht reduzieren oder besser für sich sorgen.
Und trotzdem bleibt die Veränderung aus.
Mehr Informationen, strengere Pläne und zusätzlicher Druck helfen dann selten weiter. In der Beratung braucht es eine Gesprächsführung, die Menschen dabei unterstützt, ihre eigenen Gründe für eine Veränderung zu erkennen.
Genau hier setzt Motivational Interviewing, kurz MI, an.
Warum Druck häufig Widerstand auslöst
Was Motivational Interviewing so wirksam macht
Wie du Ambivalenz im Gespräch erkennst
Welche Fragen Veränderung fördern
Warum deine Klient:innen ...
Eine Transfergeschichte aus dem ESSENZ-Lehrgang: Wie eine TCM-Ernährungsberaterin aufgehört hat, Listen zu geben, und warum ihre Kund:innen seitdem viel mehr umsetzen.
Annette Herm ist ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin nach der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie weiß, was sie tut. Jahrelange Ausbildung, fundiertes Fachwissen, echte Leidenschaft für das Thema.
Und trotzdem: Die meisten Kund:innen kamen zwei Mal. Manche drei, vier, fünf Mal. Aber dann?
Dann kamen sie nicht mehr.
Annette erkannte es selbst. Sie arbeitete mit TCM-Listen: was ist empfohlen, was nicht. Sie gab Ratschläge, hielt Vorträge, erklärte, was kalte und wärmende Lebensmittel si...
Der Kräutergarten wächst. Die Pflanzen gedeihen. Beifuß, Spitzwegerich, Minze, Salbei und viele andere Heilpflanzen stehen an ihrem Platz.
Und doch kann es passieren, dass wertvolles Wissen lange im Verborgenen bleibt.
Bei Hildegard Taferner war es ähnlich. Nicht in ihrem Garten – dort wuchs und blühte es längst. Sondern in ihrem eigenen beruflichen Weg.
Über viele Jahre sammelte sie Wissen rund um Kräuter, Naturheilkunde und Ernährung. Sie begleitete Menschen bei Kräuterwanderungen, gab ihr Wissen im persönlichen Gespräch weiter und pflegte ihren Heilkräutergarten mit großer Hingabe.
Doch eines fiel ihr lange schwer: sich selbst mit diesem Wissen zu zeigen.
Mit der Ausbildung zur integrativ...
Ich studierte Ernährungswissenschaften in Wien und war in Mexiko, auf der Halbinsel Yucatan, für meine Dissertation. Ich forschte zum Ernährungszustand von Kindern bei indigenen Maya-Familien, und ich sah, wie die Frauen dort Lebensmittel nach ihrer thermischen Wirkung einsetzten. Wärmende Zutaten im Winter, kühlende im Sommer. Kochen als bewusster Akt, nicht als bloße Nahrungsaufnahme. Ich schrieb alles brav auf und war verwundert. Volksüberlieferung, dachte ich. Interessant, aber keine Wissenschaft.
Dann kam der nächste Bandscheibenvorfall. Zurück in Österreich saß ich im Wartezimmer einer Akupunkturpraxis und griff nach einem Buch, das dort lag: 5-Elemente-Ern...
Der Kopf ist voller Gedanken. Das Frühstück wurde vergessen. Am Nachmittag kommt der Heißhunger mit voller Kraft, während gleichzeitig jede Entscheidung zu viel erscheint. Einkaufen, kochen, auswählen, planen – was für andere selbstverständlich wirkt, kann bei ADHS schnell zu einem kaum überschaubaren Projekt werden.
ADHS wird häufig vor allem mit Konzentrationsproblemen, Hyperaktivität und Impulsivität verbunden. Doch das Bild ist wesentlich vielfältiger. Auch emotionale Schwankungen, Reizüberflutung, Schlafprobleme, unregelmäßiges Essen, Verdauungsbeschwerden oder ein sehr selektives Essverhalten können den Alltag prägen.
Welche Rolle spielt dabei die Ernährung?
Sie kann ADHS nicht heilen....